Der Zoologe Gerhard Haszprunar über das Vermitteln von Wissen: Sie müssen zugleich Herz, Hirn und Hand ansprechen

Es ist erstaunlich, wie viele Funktionen sich in einer Person versammeln können: Gerhard Haszprunar hält den Lehrstuhl für Systematische Zoologie an der Universität München, leitet die Zoologische Staatssammlung in München und ist Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen in Bayern. Ein Gespräch über seine Arbeit, das Prinzip der konstruktiven Faulheit, die Triple-H-Strategie und die Evolution der Schnecken

Herr Haszprunar, Sie befassen sich in der Zoologischen Staatssammlung unter anderem mit DNA-Barcoding: Durch ein spezielles Verfahren lesen Sie ruckzuck die Gene einer Tierart.
Ja, so können wir die Vielfalt der Fauna molekular charakterisieren. Gerade bauen wir eine Datei auf, in der wir die DNA jeden Tieres in Deutschland erfassen und speichern. 

Wie viele Arten haben Sie inzwischen registriert?
Wir sind bei gut 60 Prozent von insgesamt gut 35.000 mehrzelligen Tieren in Deutschland. 

Das ist einiges. Und doch scheint noch viel zu fehlen.
Es fehlen noch kleine Fliegen und Mücken, kleine Würmer oder Milben im Boden. Im Frühjahr beginnt eine neue Kampagne, in der wir vor allem Fliegen und Mücken in die Datei aufnehmen wollen.

Sie sagten einmal, Sie könnten im Wald einen beliebigen Kubikmeter Boden untersuchen und würden darin wahrscheinlich eine neue Art finden.
Mit hoher Sicherheit!

Wenn ich also annehme, dass es in der Tierwelt kaum mehr etwas zu entdecken gibt, liege ich falsch?
Da liegen Sie leider grottenfalsch – selbst bei uns in Mitteleuropa, wo wir eine relativ gut untersuchte Fauna haben. Weltweit kennen wir vielleicht 20 Prozent aller Arten. 

Gibt es noch viele Zoologen, die sich auf Entdeckungsreise machen?
Es sind immer noch viele unterwegs. Für jeden Forscher ist es wahnsinnig befriedigend, etwas zu entdecken oder zu erkennen, was vorher noch kein anderer entdeckt oder erkannt hat.

Finde heraus, in welcher Arbeitssituation du dich besonders wohl fühlst und suche dir eine Gruppe, die genauso arbeitet und zur Weltspitze gehört.

Sie studierten Biologie und konzentrierten sich in Ihrer Arbeit bald auf die Evolution der Mollusken, also auf Schnecken, Muscheln oder Tintenfische. Weshalb?
Ich landete während des Studiums durch Zufall im Molluskenpraktikum und beschäftigte mich ein Semester lang täglich vier Stunden mit Schnecken. Die Weichtierforscher in Wien gehörten damals zur Weltspitze und beeindruckten mich. Sie publizierten in den großen wissenschaftlichen Zeitschriften und sprachen weltweit auf Kongressen. Also sprach ich den Professor an und fragte, ob er meine Dissertation betreuen würde.

Die Entscheidung für dieses Wissensgebiet hing demnach nicht allein vom Inhalt ab?
Spannend ist in der Biologie alles. Die Entscheidung für ein Fachgebiet ergibt sich deshalb entlang methodischer Erwägungen: Wie möchte ich arbeiten? Bin ich ein Freilandindianer und will am liebsten ins Feld? Bin ich eine Labormaus? Bin ich Einzelkämpfer oder Teamplayer? Habe ich ein Gefühl für IT?

Welcher Rat lässt sich daraus für Schülerinnen und Schüler oder Studierende ableiten, die gerade vor der Wahl eines Berufes oder eines Arbeitsgebietes stehen?
Finde heraus, in welcher Arbeitssituation du dich besonders wohl fühlst und suche dir eine Gruppe, die genauso arbeitet und zur Weltspitze gehört.

Erinneren Sie sich an den Höhepunkt Ihrer Forschungskarriere?
Nach meiner Promotion forschte ich an der Uni Wien und besuchte mit meinen Ergebnissen den Weltkongress der Malakologie, der Weichtierkunde, in Edinburgh. Ich hatte mit meinen Daten das Wissen von der Evolution der Schnecken ein bisschen umgekrempelt und präsentierte die Zusammenfassung mithilfe eines Posters. In der Schlussveranstaltung des Kongresses rief mich dann einer der weltweit angesehensten Kollegen auf die Bühne, um Details zu erläutern. Das war ein tiefes Glücksgefühl: Alle, die sich mit dem Thema befassten, waren da. Die Welt nahm mich wahr. 

Ein großer Moment.
Drei Monate später war ich arbeitslos. 

Auweh.
Mein Vertrag war ausgelaufen. Zu jener Zeit hatte ich bereits zwei Kinder und musste Geld verdienen. Ich bewarb mich auf eine Stelle an der Universität Innsbruck und zugleich bei einer Pharmafirma in Wien, wo ich dann auch für eine kurze aber sehr interessante Zeit arbeitete. Die Verantwortlichen interessierten sich bei der Auswahl vor allem für meine Ausbildung zum Reserveoffizier, die ich zwischen Abitur und Studium gemacht hatte. 

Konstruktive Faulheit bedeutet: Ich mache nicht jede Arbeit selbst, sondern überlege, welche Arbeiten auch jemand weniger oder anders Qualifizierter erledigen kann.

Weshalb?
Sie sahen darin ein Signal, dass ich wohl bereit oder in der Lage sei, Menschen zu führen und Verantwortung zu übernehmen. Das habe ich erst nachher so richtig verstanden. Sie horchten auch auf, als ich erzählte, dass ich ein Instrument spiele. 

Was schlossen die Verantwortlichen daraus?
Wer ein Instrument spielt, muss regelmäßig üben und verfügt über Selbstdisziplin. Solche Parameter beachte ich bis heute selbst bei Neueinstellungen. 

Sie kamen dann doch noch nach Innsbruck und wurden 1995 im Alter von nur 38 Jahren als Lehrstuhlinhaber Zoologie und Leiter der Zoologischen Staatssammlung nach München berufen. Wie gingen Sie die Arbeit an?
Ich musste meinen Arbeitsmodus komplett umkrempeln. In Innsbruck arbeiteten ein Assistent und eine Technische Angestellte mit mir. In München wurde ich Chef von 50 Menschen. Einmal mehr half mir die Zeit beim Österreichischen Bundesheer. 

Inwiefern?
Ich gab Richtlinien vor. Ich sagte klar, was ich möchte und erfüllte alle meine Anforderungen auch selbst. 

Das heißt?
Ich riet zum Beispiel allen dazu, sich, wie ich, in konstruktiver Faulheit zu üben. 

Was ist konstruktive Faulheit?
Ich mache nicht jede Arbeit selbst, sondern überlege, welche Arbeiten auch jemand weniger oder anders Qualifizierter erledigen kann. So bekomme ich freie Kapazitäten für das, was wirklich nur ich machen kann. Hier an der Zoologischen Staatssammlung war es etwa verbreitet, dass die Wissenschaftler selbst Staub wischten. Ein Unsinn!

Hatten Sie vor Ihrer Ankunft in München eine Art Agenda verfasst?
Ich war vorher nie im Haus gewesen und wusste zu wenig über die internen Abläufe. Meine Arbeit entwickelte sich im ersten Jahr. Die unsinnigsten Dinge stellte ich sofort ab, etwa, dass der Computerraum nur zwischen 9 und 12 Uhr sowie zwischen 14 und 16 Uhr zugänglich war – den Schlüssel musste man im Sekretariat holen. Als ich kam, erhielt jeder jederzeit Zugang. Stellen wurden nicht mehr nach Gutdünken vergeben sondern international ausgeschrieben. Ich leitete meine Mitarbeiter an, selbst Drittmittel für Forschung einzuwerben. Das hatte vorher der Sammlungsleiter gemacht. 

Wie sehen Sie die Zoologische Staatssammlung heute im Vergleich zu 1995?
Vor 25 Jahren verwalteten wir zu 80 Prozent die Sammlung und forschten zu 20 Prozent. Heute ist es umgekehrt. 

Gerhard Haszprunar, Leiter der Zoologischen Staatssammlung in München, fotografiert von Gerald von Foris
Gerhard Haszprunar, Leiter der Zoologischen Staatssammlung in München, fotografiert von Gerald von Foris

In der Vorbereitung habe ich gelesen, dass Sie erst jüngst wieder eine private Schmetterlingssammlung aus Italien gekauft haben.
Ja, es kommen ununterbrochen welche nach. Aber wir achten sehr auf eine bestimmte Präparationsqualität, damit sich die Stücke wissenschaftlich auswerten lassen. Sonst sind sie unbrauchbar. Alle paar Monate bekomme ich natürlich Jagdtrophäen, Tigerfelle oder ganze Löwen angeboten – brauche ich nicht. Vor allem die Großtierpräparation ist sehr aufwendig gegenüber einem kleinen Auswertepotential in der Zukunft.

Sie ordnen die Arbeit Ihres Hauses immer wieder in aktuelle Zusammenhänge und erklären die Relevanz Ihres Wirkens für die Klimaforschung und natürlich die Biodiversitätsdebatte.
Die Bedeutung von Biodiversitätsforschung ist in den vergangenen Jahren unglaublich gestiegen. Zäsuren wie die Krefelder Studie zum Beispiel lassen das Interesse anschwellen. 

Diese Studie beschreibt den Rückgang der Insekten in bestimmten Schutzgebieten in Deutschland um mehr als 75 Prozent innerhalb von 27 Jahren.
Ähnliche Berichte haben wir bereits vor 30 Jahren geschrieben. In den Achtzigern war die Industrie der böse Bube und Mitschuld am Artensterben. Seit der Jahrtausendwende ist das Primärproblem die Landwirtschaft, beziehungsweise die intensive Agrarindustrie. 

Viele Landwirte wehren sich gerade gegen diese Schuldzuschreibung. Suchen Sie die Diskussion?
Ja. Mit den Bauern komme ich aber gut klar. Viele bemühen sich, etwas für die Natur zu tun. Das wirkliche Problem ist die Standesvertretung. Sie ist dominiert von Großagrarindustriellen. Solange Bauern sich auf die Rolle der Rohstofflieferanten zurückdrängen lassen, können sie wirtschaftlich nicht überleben. Die Landwirte müssen aus meiner Sicht die Wertschöpfung in die eigenen Hände nehmen, dann können die Höfe wieder kleiner werden und die Natur ist einfacher zu schützen.

Haben Sie Ihren Status als Molluskenexperte eigentlich über die Jahre halten können?
Ja. 

Wie?
Im Schnitt studiere ich jede Woche vier Stunden lang die aktuelle Literatur. In Summe checke ich wöchentlich 300 Zeitschriften auf Neuigkeiten zu meinem Feld. Interessantes lese ich diagonal und füge es in das Gesamtgefüge in meinem Kopf. Natürlich forsche ich nicht mehr so viel selbst. Ich werbe aber Forschungsgelder ein und beschäftige Kollegen, die mit mir arbeiten.

Ich befinde mich zumindest am Ende meiner Karriere und versuche aus meinem Wissen allgemeine Prinzipien abzuleiten.

Welche Arbeit ist Ihnen rückblickend besonders wichtig?
Meine Neukonzeption der Evolutionsgeschickte der Schnecken: Wie ist diese Vielfalt entstanden? Zu welchen Zeiten? Wann sind sie aus dem Meer ins Süßwasser gegangen? Wie? Diesen Fragen gehe ich noch immer nach.

Haben Sie ein Beispiel für den Erkenntnisgewinn, der dabei zutage tritt?
Kollegen untersuchten auf Molekularebene ein bestimmtes Enzym, von dem es eine zweite, bessere Variante gibt. Sie erkundeten, wie sich diese bessere Enzymvariante entwickeln konnte. Alle Zwischenstufen sind nach unserem Wissen tödlich und funktionieren schlicht nicht. 

Es gibt also keinen geradlinigen Weg von diesem einen Enzym zum weiterentwickelten Verwandten des Enzyms?
So ist es. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Veränderungen, die dafür nötig wären, simultan geschehen sind, ist astronomisch gering. Dann entdeckten Evolutionsbiologen einen simplen Mechanismus: Das Gen, mit dessen Information das Enzym entsteht, hat einen Zwilling. Dieser Zwilling kann, wenn man so will, „frei herumspielen“, ohne dabei die Existenz des Enzyms zu gefährden. 

Das heißt?
Der eine Zwilling sichert die Lebensfunktion, während der andere ohne Risiko Varianten des Enzyms erkunden kann. Und sobald es einen Treffer gibt, eine bessere Form des Enzyms, kann der konservative Zwilling weggeschmissen werden.

Die Natur leistet sich also auf Gen-Ebene eine Art internes Labor?
Ja. Dieser Mechanismus erklärt viel. Bei den Wirbeltieren zum Beispiel, zu denen auch die Säugetiere gehören, vervierfachte sich vor 350 Millionen Jahren das gesamte Genom. Von jedem Gen gab es vier Exemplare – eines erhielt die Basisfunktion, drei konnten „frei spielen“. Diese Spielfreiheit erklärt die heutige Komplexität der Wirbeltiere.

Sie werden bald 63 Jahre alt. Ist es schon Zeit, eine Bilanz Ihres Wirkens zu ziehen?
Ich befinde mich zumindest am Ende meiner Karriere und versuche aus meinem Wissen allgemeine Prinzipien abzuleiten. Das machen viele Kollegen. 

Ja?
Dahinter steckt das Interesse, den eigenen Erfahrungsschatz neu und weiter zu deuten. Mich interessiert zum Beispiel die Wechselbeziehung zwischen Naturwissenschaften und Theologie.

Ich weiß, Sie haben ein Buch dazu verfasst, „Evolution und Schöpfung – Versuch einer Synthese“.
Ist die Welt Zufall oder Planung? Diese grundsätzliche Spannung ist nach wie vor aktuell. 

Wie führen Sie die beiden Punkte zusammen?
Die Theologie setzt einen freien Willen voraus, nur so ergibt der Begriff Sünde einen Sinn. Wer keinen freien Willen hat, kann keine Sünde begehen. Der freie Wille macht aber nur in einer freien Welt Sinn. Eine freie Welt ist aber eben nicht strikt vorhergeplant. Deshalb komme ich zu der Forderung, dass wir die Welt als grundsätzlich frei und damit nicht determiniert, das heißt zufällig verstehen müssen.

Verstehe.
Und doch gibt es schöpferisches Wirken auf der Erde. Wenn Sie Wasserstoff und Sauerstoff zusammenführen, entsteht Wasser und hat völlig neue Eigenschaften. In einem naturwissenschaftlichen Prozess haben Sie also ein schöpferisches Element! Diesen Umstand kann ich als schöperischen Impuls einer höheren Wesenheit interpretieren. 

Sie haben, so viel kann ich feststellen, große Freude am Knüpfen von Zusammenhängen.
Zusammenhänge entdecken macht Spaß. Sie ahnen etwas, suchen nach Belegen, dann tritt unerwartet von der Seite ein Impuls an Sie heran – und passt zu Ihren Ahnungen.

Was wird von Ihrer Arbeit bleiben?
Meine Arbeit zur Evolution der Schnecken. Der Ruf an die Münchner Universität und die Zoologische Staatssammlung. Meine Publikationen. Was ich meinen Kindern und Studenten beigebracht habe. 

Sie sagten eben, dass Sie heute Gelder für forschende Kollegen einwerben. Berauben Sie sich dabei der Zufriedenheit, die sich einstellt, wenn sie selbst in einem solchen Projekt drinstecken?
Ja, das ist auch ein Verlust. Es würde mir Spaß machen, noch immer selber an die Front zu gehen. Immerhin, einmal im Jahr gehe ich auf Meeresexkursion ans Mittelmeer oder an den Atlantik. Stets mit der Hoffnung, vielleicht doch noch was zu finden. 

Egal also, welches der drei „H“ Sie weglassen: Wenn Sie einen Gegenstand nur entlang von zwei dieser drei Komponenten vermitteln, bleibt etwas auf der Strecke.

Eine neue Art?
Zum Beispiel. In Südfrankreich habe ich vor 14 Jahren tatsächlich was Neues gefunden, eine Käferschnecke, ein bis zwei Zentimeter groß, die typischerweise im ganz flachen Wasser in Minihöhlen sitzt. 

Wie suchen Sie solche Tiere?
Ich schnorchle, tauche ab, drehe Steine um und schaue, ob eine drunter sitzt. 

Und wie haben Sie die bewusste Käferschnecke gefunden?
In einem Spezialhabitat, wo es ganz viel Sauerstoff gibt, stießen wir auf eine Käferschnecke, die normalerweise nur an Stellen mit sehr wenig Sauerstoff sitzt. Nun lebt dem ökologischen Artkonzept zufolge jede Tierart in ihrer eigenen ökologischen Nische. Diese Art sah so aus wie die bereits bekannte Käferschnecke – saß aber nicht im sauerstoffarmen, sondern im sauerstoffreichen Gewässer. Ich sagte zu meinen Kollegen: Ich glaube nicht, dass es dieselbe Art ist. Dann untersuchten wir die Gene und: Bingo!

Wie nannten Sie die neue Art?
Acanthochitona pilosa. 

Das heißt?
Die haarige Stachel-Käferschnecke

Lässt sich das Gespür für die richtige Suchgegend erlernen?
Im Herbst ging ich mal mit einem Kollegen auf die Suche nach Schlupfwespen, die meistens in morschen Baumstümpfen überwintern. Ich zerlegte bestimmt drei Dutzend Baumstümpfe – und fand nix. Mein Kollege öffnete nur vier Baumstümpfe – in zweien davon lebten Wespen. Es ist schwierig, dieses Feeling zu vermitteln. Mir geht es ähnlich, wenn ich meine Käferschnecken suche. Ich weiß, welche Steine am Meeresgrund ich umdrehen muss, um mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Erfolg zu haben. Jeder zweite Stein kann ein Treffer sein. Beim Anfänger hingegen ist es nur jeder dreißigste Stein.

An der Universität und auch als Sammlungsleiter vermitteln Sie Wissen. Was verstehen Sie heute über gute Wissensvermittlung, das Sie früher nicht wussten?
Kennen Sie die Triple-H-Methode?

Sie schreiben in einem Ihrer Bücher davon. Erklären Sie gerne.
Sie müssen in der Wissensvermittlung zugleich Herz, Hirn und Hand ansprechen, nur dann vermittelt sich eine Fähigkeit umfassend. Fehlt die Empathie, also das Herz, bleiben Sie in der Vermittlung ein Theoretiker. Besonders schlimm ist es, wenn Sie nur Empathie und Handeln vermitteln, ohne das zugehörige Wissen. Und wenn Sie nur Hirn und Herz ansprechen? Dann wird das Wissen nicht umgesetzt. Egal also, welches der drei „H“ Sie weglassen: Wenn Sie einen Gegenstand nur entlang von zwei dieser drei Komponenten vermitteln, bleibt etwas auf der Strecke.

Fotos: Gerald von Foris